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Abschlusstage der 4D in Wien

Wir, die 4D, brachen am Montag, den 24.Juni in Begleitung von Frau Professor Markovsky und Herrn Professor Schwaighofer, hochmotiviert in die Hauptstadt auf. Dort angekommen, luden wir unsere Koffer im Hostel ab und machten uns auf den Weg zu einer Führung durch das Parlament. Nach einer kurzen Mittagspause in der Innenstadt, bei der wir frei ausschwärmen durften, ging es für uns wieder in die Bahn und wir fuhren in Richtung “Highlight des Tages": den Wiener Prater. Denn was ist lustiger, als gemeinsam als Schulklasse die Attraktionen auf dem riesigen Areal zu erkunden? Unseren Lehrer/innen fiele da sicher noch einiges ein…

Wir verhielten uns natürlich sehr gesittet und so floss unser Geld in Achterbahnen, Karussells und Essen, wie es sich gehört.

Nach mehreren Stunden gefüllt mit  Nahtoderfahrungen fanden wir alle wieder zusammen, um nicht nur dem Herrn Professor einen lange ausständigen Snapchat Account zu erstellen, sondern auch unsere von Loopings massakrierten Mägen zu füllen. Zumindest wäre das der Plan gewesen.Da aber allein der simple Gedanke an Essen bei den meisten von uns einen Würgreiz hervorrief, hielten wir uns nicht lange in der Pizzeria unseres Vertrauens auf, machten eine abschließende zweite Runde über das Pratergelände und begaben uns zurück zum Hostel.

Unsere Zimmer befanden sich im sechsten Stock, allgemein nicht schlimm, da es einen intakten Lift gab. Jedoch brachte es einen großen Nachteil mit sich. Man durfte die Fenster aus Sicherheitsgründen nicht weit öffnen. Aber nicht nur das - man konnte es gar nicht. Eine eingebaute Sperre hielt uns davon ab, die Fenster weiter als gekippt zu haben. Die ersten Beschwerden machten sich breit, denn es gab weder eine Klimaanlage noch ein anderes vernünftiges Lüftungssystem.

Kurz darauf sprach sich dann auch herum, es gäbe Security die kontrolliere, ob wir uns an die Bettruhe hielten. Naja, das war wohl nur ein Gerücht.

Tag 2:

Nach einer Nacht voller Getrampel auf den Gängen, Klopfen an Türen, einem geradezu beängstigenden Heul Contest anderer Schüler, aber dennoch netten Gesprächen und vielem gemeinsamen Lachen, rappelten wir uns, wohl etwas weniger motiviert, auf. Denn nach einem kleinen Frühstück im Hostel ging es zum Tierpark. Dort bekamen wir Besuch von Frau Professor Baldinger, die eine ewige Zugfahrt auf sich genommen hatte, nur um *hust hust* natürlich uns, zu sehen.

Als erstes wollten sich einige von uns einen Bollerwagen für die Rucksäcke und eine Freundin, die noch Kopfschmerzen vom Vortag hatte, ausleihen. Wir scheiterten jedoch kläglich an der Frage: “Seit ihr denn eh schon 16?”

So kamen uns die Lehrkräfte zur Hilfe. Der Wagen brachte uns zwar eine Ermahnung ein, denn Kinder in unserem Alter seien zu schwer dafür. Aber, kommunikativ begabt wie wir sind, konnten wir uns gut rausreden und durften weiterhin ungestört die Gewichtsgrenze überschreiten. Viele entzückende Tiere, deren Babys und ein paar Runden “what are the odds” später, mussten wir uns von Schönbrunn verabschieden. Denn nun ging es ans andere Ende der Stadt, zum ‘Dialog im Dunkeln’. Dies ist eine Art Workshop, bei dem du von einer blinden Person durch einen völlig dunklen Raum geführt wirst und alltägliche Dinge mit Hilfe eines Blindenstockes erledigen sollst. Ich spreche nicht nur für mich, wenn ich sage, dass dies sicher eine sehr wertvolle Erfahrung war.

Danach hatten wir eine Stunde freie Zeit auf der Mariahilferstraße und konnten unsere Konsumsucht blühen lassen, ehe wir uns im Restaurant Bummelhof zum gemeinsamen Abendessen trafen. Die darauffolgende Nacht war ähnlich heiß, laut und Security-los wie die erste. Dennoch auch wieder mit schönen gemeinsamen Gesprächen geladen. (Natüüürlich nicht nach der Nachtruhe :) )

Am dritten und letzten Tag konnte man die Motivation von Montag nicht mehr ganz so stark spüren, dennoch machte uns allen der Aufenthalt im PicArt- Museum großen Spaß. Wir bekamen noch ein paar Stunden Zeit, um ein bisschen durch Geschäfte zu bummeln, ehe wir mit dem Zug zurück nach Steyr fuhren.

Wir sind sehr froh, von solch tollen Professor/innen begleitet worden zu sein, denn Alles in Allem hatten wir eine super Zeit in Wien und auch all die Jahre davor, die wir in der selben Klasse waren. Keine temporäre Müdigkeit oder 35 Grad, könnten so etwas je zerstören.